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neid kann man nicht sehen. er kriecht wie fliessfett ins gewinde, legt sich unsichtbar zwischen die worte und stellt sich doch mal einer hin und behauptet, sowas wie neid entdeckt zu haben kann man immer ganz toll höhnen: erstens gebe es reingarnichts zu beneiden - und sowieso: beweisen kann das auch keiner.
aber das stimmt eben nicht. erkennen kann man den neid nämlich sehr gut - an der unverhältnismässigkeit des hasses mit dem der neiderfüllte seine vorträge hält. und auch die gründe liegen auf der hand. denn genauso wie der neid in der heimlichkeit sein zuhause hat sind auch minderwertigkeitsgefühle noch nie sonderlich salonfähig gewesen. auch die behält der komplexgeplagte lieber für sich, hütet sie und legt eine dicke schicht mackertum darüber. nächtelang sucht er nach den fehlern der anderen, schreibt zehnseitige aufsätze darüber, die er ins internet stellt und das internet eignet sich ideal für sowas. da finden sich immer ein paar noch traurigere seelen, die nur darauf warten, auf den hass und protzig lautes splattervokabular, das reicht ihnen schon um den autor für den literaten zu halten, der er gerne wär. im internet findet er seine anhäger, arme würmchen, die auf diesen hass gewartet haben, um sich davon abzulenken, dass sie keiner mag, sie selbst am wenigsten. die keine eigenen ideen haben, keinen humor und vor allem: die einen riesen schiss heben, davor, dass das einer merken könnte.
aber das gemeine am neid ist: jeder kennt ihn. und deswegen ist er eben doch sichtbar. auch ohne beweise.
aber das stimmt eben nicht. erkennen kann man den neid nämlich sehr gut - an der unverhältnismässigkeit des hasses mit dem der neiderfüllte seine vorträge hält. und auch die gründe liegen auf der hand. denn genauso wie der neid in der heimlichkeit sein zuhause hat sind auch minderwertigkeitsgefühle noch nie sonderlich salonfähig gewesen. auch die behält der komplexgeplagte lieber für sich, hütet sie und legt eine dicke schicht mackertum darüber. nächtelang sucht er nach den fehlern der anderen, schreibt zehnseitige aufsätze darüber, die er ins internet stellt und das internet eignet sich ideal für sowas. da finden sich immer ein paar noch traurigere seelen, die nur darauf warten, auf den hass und protzig lautes splattervokabular, das reicht ihnen schon um den autor für den literaten zu halten, der er gerne wär. im internet findet er seine anhäger, arme würmchen, die auf diesen hass gewartet haben, um sich davon abzulenken, dass sie keiner mag, sie selbst am wenigsten. die keine eigenen ideen haben, keinen humor und vor allem: die einen riesen schiss heben, davor, dass das einer merken könnte.
aber das gemeine am neid ist: jeder kennt ihn. und deswegen ist er eben doch sichtbar. auch ohne beweise.
Pah - 14. April, 23:21







[Da werden wir uns wohl das erste Mal streiten, was.]
und vielleicht habe ich es auch ein bischen schwammig formuliert. tatsächlich beziehe ich mich da ja nun hauptsächlich auf die äusserungen aus einer ganz bestimmten ecke. ich meine bestimmt nicht die gesamte gegnerschaft der werbungsdebatte und auch nicht die werbungsdebatte im speziellen. inhaltlich kann ich da die standpunkte einiger gegner auch sehr klar nachvollziehen.
bei der gemeinten figur ging es für mein empfinden aber nie um die inhalte die der da propagiert. weder bei der werbungsdebatte noch bei allem anderen was der schreibt.
jedenfalls streite ich mich auch nicht mit dir. :)